Hilfe: Timer
Der Timer zeigt der Gruppe die Zeit als Sanduhr, Stoppuhr oder Pause
Der Timer von Konzeptiv macht Zeit im Seminarraum sichtbar, als Sanduhr, Stoppuhr oder Pause. Du stellst eine Dauer oder eine Uhrzeit ein und zeigst die Seite am Beamer. Das Tool ist kostenlos, ein Konto brauchst du nicht.
Vor dem Seminar: Im Editor richtest du den Timer in drei Schritten ein.
Für die Kaffeepause stellst du den Timer auf „Pause“.
Der Timer läuft nach drei Einstellungen los
- Öffne den Timer und zeige die Seite am Beamer. Oben rechts liegt die Leiste „Timer steuern“ mit der Ansicht, dem Gong und dem Zahnrad. Das Zahnrad öffnet die Schublade „Timer einstellen“ mit den übrigen Einstellungen.
- Wähle die Ansicht: Sanduhr, Stoppuhr oder Pause. Das geht mit den drei Knöpfen oben rechts.
- Lege das Ende fest. Bei „Nach Dauer“ nutzt du die Schnellwahl mit 10, 15, 20 und 25 Minuten oder tippst einen anderen Wert. Bei „Um Uhrzeit“ gibst du die Uhrzeit ein. Die Zeit kannst du auch direkt im Bild ändern: Ein Klick auf die große Zahl macht sie zum Eingabefeld.
- Wähle einen Gong und höre ihn probe, oder wähle „Ohne Gong“. Den Gong schaltest du auch mit dem Lautsprecher-Knopf oben rechts an und aus. Bei der Sanduhr entscheidest du, ob die Restzeit als Zahl erscheint.
- Drücke Start. Mit Anhalten hältst du die Zeit an, mit Fortsetzen läuft sie weiter, mit Zurücksetzen beginnt sie von vorn.
Der Timer hat drei Ansichten für dieselbe Zeit
Die Sanduhr lässt Sand von oben nach unten rieseln. Auf Wunsch steht die Restzeit als Zahl darunter, zum Beispiel 04:32. Ohne Zahl sieht die Gruppe nur den Sand.
Die Stoppuhr ist ein Zifferblatt mit Zeigern, die die Restzeit herunterzählen. Die Pause zeigt die Skizze eines Seminarraums mit einer leeren Leinwand, auf der die Zeit steht. Die Stoppuhr zeigt die Zeit nur mit den Zeigern, die Pause zeigt die Zahl immer. Den Schalter „Restzeit einblenden“ gibt es nur bei der Sanduhr.
In Seminarplanung und Tool-Wechsler heißt ein Timer nach seiner Ansicht: Sanduhr, Stoppuhr oder Pause. Darunter steht die Zeit, zum Beispiel „15 Min“ oder „bis 10:30“. So erkennst du zwei Timer im selben Seminartag auseinander.
Alle Ansichten wachsen mit dem Fenster mit. Sanduhr und Stoppuhr werden dafür in der jeweiligen Größe neu gezeichnet und bleiben am Beamer scharf. Die Pause ist ein Bild, das mitwächst.
Das Ende ist eine Dauer oder eine Uhrzeit
Bei „Nach Dauer“ stellst du bis zu 99 Minuten und 59 Sekunden ein. Der Stepper springt in Schritten von 30 Sekunden und einer Minute, du kannst die Zeit auch direkt eintippen. Bei der Pause steht auf der Leinwand „Weiter geht es in“ und darunter die Restzeit. Steht die Dauer auf 00:00, bleibt Start gesperrt, bis du eine Zeit einstellst.
Bei „Um Uhrzeit“ gibst du zum Beispiel 14:15 ein. Die Pause zeigt dann „Weiter geht es um“ und die Uhrzeit. Liegt die Uhrzeit vor „jetzt“, meint der Timer den nächsten Tag und sagt das im Hinweis.
Hältst du den Timer bei „Um Uhrzeit“ an, friert nur die Anzeige ein. Beim Fortsetzen zeigt er wieder die echte Restzeit bis zur Uhrzeit. Ist sie inzwischen erreicht, ist der Timer abgelaufen.
Der Gong schlägt einmal, wenn die Zeit abgelaufen ist
Der Timer hat 34 Gongs. Sie klingen in Tonhöhe und Nachhall unterschiedlich. Der Klang wird im Browser erzeugt, es gibt keine Audiodatei. Der Gong gilt für alle drei Ansichten, mit „Ohne Gong“ endet der Timer still.
Mit dem Lautsprecher-Knopf in der Schublade hörst du den gewählten Gong vorher an. Beim Druck auf Start bereitet die Seite den Ton vor, weil Browser ihn erst nach einer Eingabe freigeben.
Am Ende steht die Sanduhr leer, die Zeiger der Stoppuhr stehen auf null, und die Pause zeigt „Es geht weiter“ mit 00:00.
Während der Timer läuft, änderst du die Zeit
Die Zeit änderst du dort, wo sie steht. Bei der Pause und bei der Sanduhr mit sichtbarer Restzeit macht ein Klick auf die Zahl ein Eingabefeld daraus. Bei „Nach Dauer“ tippst du Minuten ( „15“) oder Minuten und Sekunden („7:30“, „7.30“ oder „7,30“). Mehr als 99:59 wird auf 99:59 begrenzt, 0 nimmt der Timer nicht an. Bei „Um Uhrzeit“ tippst du die Uhrzeit („10:30“, „1030“, „10,30“ oder „9“ für 09:00). Mit Enter oder beim Verlassen des Felds gilt die Eingabe, Escape verwirft sie. Eine ungültige Eingabe bleibt im Feld stehen, und ein kurzer Hinweis sagt, was fehlt. Die Stoppuhr hat keine Ziffern und keine Eingabe im Bild.
Alle weiteren Einstellungen liegen in einer Schublade, die das Zahnrad rechts oben von rechts öffnet. Die Uhr bleibt sichtbar, während du sie öffnest.
Läuft die Zeit, kannst du das Ende ändern, auch direkt im Bild. Ansicht, der Schalter „Restzeit einblenden“ und Gong sind gesperrt. Zeigst du auf einen gesperrten Knopf oben rechts, nennt ein Hinweis den Grund, beim Gong steht er auch in der Schublade. Die neue Zeit gilt ab jetzt: Bei einer Dauer läuft sie von diesem Moment an neu, bei einer Uhrzeit gilt die neue Uhrzeit. Der Sand springt dabei nicht auf voll, sondern füllt sich oben nach.
Ist der Timer angehalten, kannst du Ende, Gong und den Schalter „Restzeit einblenden“ ändern. Nur die Ansicht bleibt gesperrt, bis du zurücksetzt.
Der Timer läuft nur auf deinem Gerät
Der Timer hat keine Teilnehmeransicht. Auf den Handys der Gruppe erscheint nichts, es gibt keinen QR-Code und keine PIN. Startest du den Seminartag über die Bühne, zeigt das Handy den Namen des Timers, zum Beispiel „Sanduhr“, und den Hinweis, dass vorne etwas läuft. Die Restzeit steht dort nicht.
Der Timer legt keine Sitzung und keine Ergebnisse an. Der laufende Stand bleibt im Browsertab erhalten: Wechselst du im Seminartag zu einem anderen Tool und zurück oder lädst die Seite neu, läuft die Zeit weiter. War sie inzwischen abgelaufen, zeigt der Timer das Ende ohne Gong. Schließt du den Tab, ist der Timer weg.
In der Seminarplanung kannst du Ansicht, Ende und Gong für einen Programmpunkt vorbelegen. Ein neuer Timer beginnt mit der Sanduhr auf 5 Minuten, Restzeit sichtbar und Gong 1. Eine eigene Vorlage gibt es nicht.
Der Timer hat klare Grenzen
Die längste Dauer ist 99 Minuten und 59 Sekunden. Der Timer zählt nur herunter. Runden, Zwischenzeiten und Wiederholungen gibt es nicht.
Der Gong schlägt einmal. Eine Ansage oder ein Signal auf den Handys der Gruppe gibt es nicht.
Der Timer rechnet die Restzeit aus dem Ende und zählt nicht von Hand herunter. Ein Tab im Hintergrund zeigt nach der Rückkehr deshalb sofort die richtige Zeit. Lass die Seite während der Aufgabe trotzdem im Vordergrund, damit der Gong pünktlich schlägt.
Der Timer begrenzt Arbeitsphasen, Wortbeiträge und Pausen
Gruppenarbeit mit fester Zeit
Die Gruppe bearbeitet in Kleingruppen einen Auftrag. Du stellst 15 Minuten ein und lässt die Sanduhr am Beamer laufen. Alle sehen, wie viel Zeit bleibt, und du musst nicht ständig auf die Uhr schauen.
Kurze Statements reihum
Jede Person hat 30 Sekunden für ihre Antwort. Du stellst 00:30 ein und setzt den Timer nach jedem Beitrag zurück. Der Gong beendet den Beitrag, ohne dass du unterbrechen musst.
Stille Einzelarbeit
Die Teilnehmenden schreiben fünf Minuten allein Gedanken auf. Du wählst die Sanduhr ohne Zahl. Der Sand zeigt den Fortschritt, und niemand rechnet Minuten im Kopf mit.
Mittagspause mit fester Rückkehrzeit
Du wählst die Pause und stellst „Um Uhrzeit“ auf 13:30. Du startest vor dem Gang zur Kantine. Alle sehen am Beamer, um wie viel Uhr es weitergeht.
Kaffeepause zwischen zwei Blöcken
Du wählst die Pause und stellst 15 Minuten ein. Die Gruppe sieht die Restzeit, und du bereitest den nächsten Block vor.
Pause verlängern oder verkürzen
Läuft die Zeit, tippst du im Bild eine neue Zeit. Das hilft, wenn eine Diskussion länger dauert als geplant. Die neue Zeit gilt ab jetzt.
Zwei Methoden setzen den Timer als Zeitgeber ein
- Blitzlicht-Runde
Der Zufallsgenerator zieht, wer spricht, und der Timer begrenzt jeden Beitrag auf die vorgesehene Zeit.
- Transferrunde
Der Zufallsgenerator hat keinen Timer. Der Timer hält die Statements am Ende auf 30 bis 60 Sekunden je Person.
Weitere Abläufe stehen in den Methoden für Seminare.
Häufige Fragen zu Timer
Brauchen Teilnehmende für den Timer eine App oder ein Konto?
Nein. Der Timer hat keine Teilnehmeransicht. Nur du öffnest die Seite, die Gruppe schaut auf den Beamer. Du brauchst dafür kein Konto.
Ist der Timer kostenlos?
Ja. Der Timer ist wie alle Tools von Konzeptiv kostenlos und werbefrei. Mit einem kostenlosen Konto bleiben Seminare gespeichert. Auch die Bühne für den ganzen Seminartag braucht ein Konto.
Wie lang kann der Timer laufen?
Du kannst bis zu 99 Minuten und 59 Sekunden einstellen. Der Stepper springt in Schritten von 30 Sekunden und einer Minute. Du kannst die Zeit auch direkt eintippen, im Stepper oder im Bild.
Was ist der Unterschied zwischen Sanduhr, Stoppuhr und Pause?
Alle drei zählen dieselbe Zeit herunter. Die Sanduhr zeigt rieselnden Sand und auf Wunsch die Zahl. Die Stoppuhr zeigt ein Zifferblatt mit Zeigern. Die Pause zeigt die Zeit groß auf der Leinwand einer Seminarraum-Skizze.
Was ist der Unterschied zwischen Dauer und Uhrzeit?
Eine Dauer zählt eine Zeitspanne herunter, zum Beispiel 15 Minuten. Bei „Um Uhrzeit“ endet der Timer zu einer festen Uhrzeit, zum Beispiel 13:30 Uhr. Beides geht in jeder Ansicht.
Gibt der Timer am Ende einen Ton aus?
Ja, wenn du einen Gong wählst. Mit „Ohne Gong“ endet der Timer still. Das gilt für Sanduhr, Stoppuhr und Pause.
Klingt der Gong auch am Beamer?
Der Gong kommt aus dem Lautsprecher des Geräts, auf dem die Seite läuft. Schließt du den Laptop per HDMI an, hängt es an den Audioeinstellungen des Laptops. Höre den Gong vor dem Einsatz mit dem Probehören-Knopf an.
Was sehen Teilnehmende auf dem Handy während der Pause?
Über die Bühne zeigt das Handy den Namen des Timers, zum Beispiel „Sanduhr“, und den Hinweis, dass vorne etwas läuft. Die Restzeit steht dort nicht. Ohne Bühne zeigen die Handys nichts.
Speichert der Timer Daten?
Der Timer legt weder Sitzungen noch Ergebnisse an. Was du an einem Timer im Seminartag einstellst, speichert Konzeptiv im Seminartag. Der laufende Stand bleibt nur in deinem Browsertab, bis du ihn schließt.